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2008-09-28

Nindorf gerockt

Gestern hat Das Rote Universum mal wieder auf einer Party gespielt und dabei einigen Widrigkeiten getrotzt. Und damit meine ich nicht den Nebel, der vor allem die Rückfahrt zu einer äußerst zähen Angelegenheit werden ließ... ;)

Den Konzertbericht gibt's wie immer im Roten Logbuch.

2008-09-27

Scheinwerfer an!

Außer dass ich dort ab und zu ein paar Bilder hochlade und "Knipskiste" spiele, bin ich auf SternVIEW eigentlich fast gar nicht aktiv.

Umso mehr freut es mich daher, dass ein Bild von mir für den Artikel "Mittelformat" der Oktober-Ausgabe des e-Papers VIEW Spotlight ausgewählt wurde. :)

2008-09-21

ROOM 606

Guten Morgen!

Da ich gerade das letzte Foto daraus veröffentlicht habe, möchte ich hier heute einmal auf meine kleine Hotelzimmerserie aus der Superbude (Hamburg) hinweisen. :)

Abgesehen von ein paar digitalen Lensbaby-Schüssen, worauf ich dann doch nicht so große Lust hatte, sind alle Fotos mit der Kiev 88 entstanden. Da ich nach einem langen W:O:A-Wochenende wohl nicht ganz bei der Sache war, habe ich die Bilder großenteils gnadenlos überbelichtet, was durch kürzestmögliche Entwicklung jedoch zum Glück sehr gut kompensiert werden konnte.

Ein paar Bilder sind wegen bösem Brust/Nippel-Alarm der Sicherheitsstufe "mittel" zugeordnet und deswegen eigentlich für Nicht-Flickr-Mitglieder unsichtbar. Um die Serie komplett zu sehen, klickt einfach auf diesen Gästepass!

2008-09-17

Pseudorama

Seit kurzem besitze ich eine Toycam - genauer gesagt eine FunCam - mit "panoramic lens"!
Beeindruckend, was?

In Wirklichkeit ist es natürlich eine stinknormale Plastiklinsen-35mm-Knipse, an der sich hinten eine Maske befindet. Dieses Pseudo-Panorama ist vermutlich das unsinnigste, auf jeden Fall das unökonomischste mir geläufige Filmformat.
Das unter Plastikknipsern bekannteste Beispiel für solcherlei künstliche Formatverkleinerung dürfte wohl die ungeliebte 4,5x6er-Maske für die Holga sein, an welche mich Nadjas Blog gerade gestern erinnerte. Für diese lässt sich aber immerhin argumentieren, dass man damit ja 4 Bilder mehr als sonst belichten kann.
Beim Pseudorama bleibt die Breite aber die gleiche, d.h. man verschenkt im Grunde die Hälfte der potentiell belichtbaren Filmfläche.
Dazu hakt und klemmt es in meinem speziellen Fall auch noch bei Auslösen und Filmtransport, und der Bildzähler bewegt sich fast gar nicht, so dass man ähnlich wie bei der zählerfreien Pingo selbst mitzählen muss, oder man knipst eben im Blindflug.

Aber zum Glück ist das alles relativ Banane, denn auch eine Fake-Format kann ja Freude bereiten und schöne Bilder machen! :-)


2008-09-03

Das Rote Universum im Roten Salon und ein Blick hinter die Kulissen eines tippenden Schlagzeugers

Gestern haben wir in Kiel gespielt.

Es war ein guter Auftritt, einer von der Art, wo ich mich mit dem Bericht für das Rote Logbuch immer schwer tue. Bei im Großen und Ganzen gelungenen Gigs lässt sich ja immer schwer etwas schreiben, ohne sich in zu vielen uninteressanten Details zu verlieren oder allzu selbstherrlich zu wirken.

Die Abwägung, was man erwähnt und was nicht, nimmt beim Verfassen meiner Band-Berichte allgemein tatsächlich oft die meiste Zeit in Anspruch. Und das aus ganz verschiedenen Gründen.

So gibt es, um mal mit dem unerfreulichsten anzufangen - und das betrifft jetzt ausdrücklich nicht dieses Konzert -, in der peacigen Muckerwelt, in der jeder jeden lieb hat, ja tatsächlich auch extrem unkollegiale Bands und Veranstalter, über die man im real life herzlich ablästert, was sich im Netz verewigt aber weniger gut macht. ;)

Überhaupt schreibe ich oft nur sehr wenig oder gar nichts über andere Gruppen, auch wenn die Leute total in Ordnung sind und geile Musik machen. Dies geschieht nicht aus Bosheit, sondern einfach, um den Fokus auf unserem subjektes Erleben als Das Rote Universum zu lassen.
Wenn man zu subjektiv wird, läuft man anderseits Gefahr, Nichtmusiker (ok, dazu zähle ich als Drummer ja eigentlich auch...) zu langweilen. Und jeden vom Publikum oft gar nicht bemerkten Verspieler oder jedes technische Problemchen festzuhalten, wäre ohnehin eine nicht zu bewältigende Sisiphusarbeit. *g*

In Wewelsfleth hatte ich stark damit zu kämpfen, statt mit meiner Doppelfußmaschine auf ein richtiges Bassdrumfell mit nur einem Fuß auf ein Elektrodrumpad zu treten, weshalb wir spontan auch einen Song streichen mussten. Hat aber vor Ort sonst niemanden gejuckt und wenn ich's in den Bericht packe, lässt es mich natürlich auch als unflexiblen Stümper erscheinen. ;)
Gleiches gilt für ein ähnliches Problem in Kiel, wo Sönke nach dem bierbedingten Teilausfall seines Verstärkers quasi im Blind- bzw. Taubflug spielen musste, weshalb wir die Premiere eines ohnehin noch nicht ganz ausgefeilten neuen Songs lieber auf den nächsten Auftritt verschoben haben.

Ich habe auch drüber nachgedacht, meinen ungeschickten Stolperer kurz vor dem Auftritt zu erwähnen, bei dem ich mir mit Anlauf einen großen Zeh am Bühnenrand gestoßen habe. Mir erschien das dann jedoch als zu peinlich und weinerlich, zumal mich das beim Spielen nicht behindert hat und gestern auch noch nicht so weh tat wie heute.

Dass wir es endlich mal wieder hinbekommen haben, einen Gig komplett mitzuschneiden, habe ich ausgelassen, da es so eine größere Überraschung darstellt, falls tatsächlich mal etwas davon veröffentlicht wird. ;)

Und dann wäre da natürlich die kindliche Begeisterung darüber, dass ein Tonmann tatsächlich mal unseren Bühnenplan und Stagerider gründlich gelesen hat, was ja eigentlich nur vom Professionalitätsmangel unseres gewohnten Umfeldes zeugt. *g*

Warum ich hingegen verschwiegen habe, dass ich's irgendwie gut finde, ein doch recht langes Set ganz ohne Coverversion bestritten zu haben, weiß ich gar nicht genau. Vermutlich weil ich eben nicht genau weiß, warum ich's gut finde...


Und warum erwähne ich all diese nicht erwähnten Dinge nun doch hier?

Hmmm... Vielleicht poste ich ja demnächst mal einen Beitrag zum Thema, warum ich in meinem Blog was schreibe oder weglasse. ;)


Ich halte jetzt besser mal die Klappe, bevor mir dieser Text vollkommen entgleitet.
Hier zu guter Letzt der Link zum "offiziellen" Konzertbericht:
Das Rote Universum im Roten Salon